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Ausflüge

Die Giottofresken in der Scrovegni-Kapelle
Die Scrovegni-Kapelle liegt in der Altstadt von Padua. In ihrem Inneren finden Sie den weltberühmten Freskenzyklus (Anfang 14. Jhdt.) des italienischen Malers Giotto. Es handelt sich um eines der absoluten Meisterwerke der westlichen Kunst. Die nach Santa Maria della Carità benannte Kirche wurde zwischen 1303 und den ersten Jahren 1305 auf Wunsch von Enrico Scrovegni für seine Familie gebaut und mit Fresken ausgestattet. Enrico Scrovegni war ein überaus reicher Bankier aus Padua, der im Februar 1300 die antike Arena Paduas und das umliegende Land gekauft hatte. Dort ließ er einen prächtigen Palast und eine Kapelle als privaten Betsaal und als zukünftiges Mausoleum für seine Familie errichten. Als der Florentier Giotto bei den Franziskaner-Minoriten in Padua war, um in der Basilika des Heiligen Antonius als Maler zu wirken, beauftragte ihn Enrico Scrovegni sogleich, auch seine Kapelle mit Fresken auszustatten.

Basilika des Heiligen Antonius
Die Basilika des Heiligen Antonius von Padua, die bei den Bewohnern Paduas einfach nur als "Santo" -der Heilige- bekannt ist, ist die bedeutendste Kirche der Stadt und eine der größten und bestbesuchtesten der Welt. Der "Santo" ist eine Papstbasilika, bis heute ist die Kirche eine der 4 dem Vatikanstaat gehörenden Kirchen, die nicht in der Hauptstadt liegen und unter dessen Gerichtsbarkeit fallen. In ihr werden die Reliquien des Heiligen Antonius von Padua aufbewahrt. Auf dem davor liegenden Platz steht das Reiterstandbild Bartolomeo Colleoni. Donatello hat auch die Bronzeskulpturen erschaffen (Kreuz in der Basilika des Heiligen, Statuen und Formen unterschiedlicher Größen).

Caffè Pedrocchi
Das Caffè Pedrocchi ist ein historisches, international bekanntes Kaffeehaus. Es liegt mitten in der Altstadt von Padua, in der Via VIII Febbraio Nr. 15. Bis 1916 war es durchgehend, Tag und Nacht, geöffnet und deshalb als „Kaffeehaus ohne Türen“ bekannt. Über ein Jahrhundert lang war das Pedrocchi Treffpunkt von Intellektuellen, Studenten, Akademikern und Politikern. Die historische Bedeutung des Kaffeehauses steht in engem Zusammenhang mit dem 8. Februar 1948. An diesem Tag lehnten sich die Studenten Paduas gegen die habsburgische Oberherrschaft auf. Die Freiheitsbewegung war Teil des sogenannten Risorgimento (Wiedererstehung), einer Bewegung, welche die Vereinigung Italiens in einem Nationalstaat zum Ziel hatte. Die Hymne der Universität Padua (Di Canti di Gioia) erinnert an das Risorgimento.

Abtei Praglia
Unweit von Abano Terme, am Fuße des Berges Lonzia (Gmeinde Teolo) finden Sie die Abtei Praglia, in der ein Benediktinerkloster beheimatet ist. Im Kloster ist eine prachtvolle Bibliothek untergebracht, die als nationales Denkmal gilt. Die Geschichte der Abtei Praglia ist sehr kontrastreich: Sie wurde im XI. Jahrhundert gegründet und war von wesentlicher Bedeutung für die Verwaltung des Ackerlandes um Padua. Im Jahr 1448 fiel sie unter die Gerichtsbarkeit der Kirche von Santa Giustina und stimmte der benediktinischen Klosterreform zu. In weiterer Folge wurden Zubauten errichtet, Umgestaltungen durchgeführt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Kloster mehrmals geschlossen und wiedereröffnet, bis es 1904 zur endgültigen Wiedereröffnung kam. Heute ist die Abtei bekannt für die fachgerechte Restauration von antiken Büchern. Besucher haben die Möglichkeit, Teile des Klosters zu besichtigen und im Shop klostereigene Produkte (Kosmetik, Tees, Wein) sowie Bücher zu erstehen.

Arquà Petrarca
Mitten in den Euganeischen Hügeln gelegen ist Arqua Petrarca zweifelsohne ein wertvolles Kleinod. Das mittelalterliche Dorf ist weitgehend unverändert geblieben und konnte so die Faszination einer längst vergangenen Epoche in die heutige Zeit herüber retten. Der Ort ist seit der Römerzeit bewohnt, verdankt aber seinen Ruhm dem italienischen Dichterfürsten Franceso Petrarca, der seine letzten Lebensjahre in der unbeschwerten Ruhe Arquas verbracht hatte. Das Haus des Dichters und sein Grab sind ein beliebtes Ausflugsziel. Arqua Petrarca gehört der Vereinigung „Borghi più Belli d’Italia“ (Die schönten Dörfer Italiens) an und wurde vom Tourig Club mit der orangen Fahne ausgezeichnet.

Euganeische Hügel
Wie eine Inselgruppe erheben sich die Euganeischen Hügel aus der Ebene südöstlich von Padua. Ihr vulkanischer Ursprung macht sie so besonders. Sie sind bekannt für ihr mildes Mikroklima und die Thermalquellen. Im Jahr 1989 wurden die Euganeischen Hügel zum ersten Naturpark der Region Veneto ernannt.

Montagnana
Die wehrhafte Kleinstadt in der Provinz Padua ist für ihre Stadtmauer bekannt. Sie ist ein besonders gut erhaltenes Beispiel der mittelalterlichen Militärarchitektur Europas. Mitte des 14. Jahrhunderts erweiterten und befestigten die Herrscher von Padua, die Carraresi, den westlich gelegenen Grenzort des Stadtstaates Padua gegenüber der benachbarten Stadt Verona, die unter der Herrschaft der Scaligeri stand. Montagnana liegt auf einem 24 ha großen Gebiet und der Umfang der Stadt beträgt 2 km. Imposant sind die Maße der Stadtmauer: sie ist 6,5 bis 8 Meter hoch und zirka 1 Meter dick.
Was heute als nette Zier aussieht, nämlich die guelfischen Zinnen, dienten auch zum Schutz der Stadt und ihre Form verriet, welcher Fraktion (Guelfen) die Stadt angehörte. Der Platz zwischen den Zinnen war bei kriegerischen Auseinandersetzungen den Verteidigern der Stadt vorbehalten.

Este
Este besticht durch seine Wehranlage, den innerhalb der Mauern gelegenen Park und durch seine malerische Innenstadt. Im archäologischen Museum, dem „Museo Nazionale Atestino“ kann man in die Tiefen der Geschichte dieser südlich der Euganeischen Hügel gelegenen Stadt eintauchen. Die antiken Veneter und Paläoveneter lebten in diesem Gebiet. Sie betrieben Tauschhandel mit den umliegenden Kulturen, aber auch mit den Griechen und mit den Römern. Im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. wurden Este und Venetien zur römischen Kolonie. Die Stadt ging durch die Hände der Ostgoten, der Byzantiner, der Langobarden, die ihrerseits von Karl dem Großen und seinem Heiligen Römischen Reich besiegt wurden. Danach eignete sich das Adelsgeschlecht Este die Stadt an. Die wechselhafte Geschichte von Este stabilisierte sich unter der venezianischen Herrschaft und es kam zu einem Aufschwung in Wirtschaft, Kultur und Kunst. Diese Blütezeit wurde nur vom Ausbruch der Pest im Jahr 1630 unterbrochen. Jahrhunderte später sah Este wieder neue Herrscher kommen und gehen: Nachdem Napoleon Bonaparte die Stadt erobert hatte, überließ er sie den Habsburgern. Dann wurden Este und Venetien 1866 dem italienischen Königreich angeschlossen. Este ist ein Ort, an dem Geschichte und Kultur in der Luft liegen. Die Stadt wurde im 18. und 19. aufgrund ihrer Ausstrahlung von zahlreichen Dichtern wie z.B. Ugo Foscolo und Lord Byron besucht.

Villa dei Vescovi

Die Villa wurde als Ferienresidenz des Bischofs von Padua, Francesco Pisani von 1535 bis 1542 erbaut. Von ihrer erhobenen Position aus bietet sie einen wunderbaren Ausblick auf Weinreben und die sanft grüne Landschaft der Euganeischen Hügel. In der Villa dei Vescovi wurden Treffen für intellektuelle, literarische und humanistische Kreise organisiert. Ihre Innenräume und Loggen wurden vom Flamen Lambert Sustris, einem Bewunderer der Kunst Raffaellos, mit Fresken verziert. Seit 2005 ist die Villa im Besitz der FAI (Fondo Ambiente Italiano), einer gemeinnützigen Stiftung für Denkmalpflege und Naturschutz.
Öffnungszeiten:
25. Februar bis 30. September: 10.00 bis 18.00 Uhr
1. Oktober bis 18. Dezember: 10.00 bis 17.00 Uhr